Silke Boldt Autorin
Silke BoldtAutorin  
10.08.2020
Silke schreibt
Keine Kommentare
Das Gute im Urlaub ist ja, dass man sich Zeit für die Dinge nehmen kann, die einem wichtig sind. Schon lange habe ich mich gefragt, wie es an den Schauplätzen meines ersten Krimis IM ZAUBER DER MADONNA wohl heute aussehen mag. Vor fünf Jahren bin ich von Mahlow zurück an die Ostsee gezogen. Den Ort habe ich seitdem nicht mehr besucht. Irgendwie fand sich nie der passende Zeitpunkt ... bis jetzt. Dabei drängten sich schon lange einige Fragen auf: Wie sieht es aus rund um das Mehrfamilienhaus, in dem ich gewohnt habe? Was gibt es für Veränderungen in Mahlow? Welche Wandlungen hat der Ort durchlebt, seitdem ich dort fortgezogen bin? Stimmen einzelne Details mit meinen Erinnerungen noch überein? Um Antworten zu bekommen, habe ich mich auf Spurensuche begeben und kurzerhand ein paar Tage in und um Berlin verbracht. Natürlich bin ich auch in Mahlow gewesen und war mächtig erstaunt. Zwar sieht der Ortskern mit der Kirche noch genauso aus, aber dafür hat sich innerhalb der kurzen Zeit meines Wegzugs das Wohngebiet, welches den Mittelpunkt meines Krimis bildet, sehr verändert.  Hier kannst du nochmal lesen: Warum in meinem Krimi die Tatorte mehr als Schauplätze sind ... Dennoch habe ich alles wiedererkannt im Musikerviertel, nur sieht es rings um das Mehrfamilienhaus eben jetzt anders aus. Neben neu gebauten Häusern sind die Wege der kleinen Grünanlage erneuert und gepflastert worden. Der ausgetretene Fußgängerpfad ist heute ein befestigter Weg. Den kleinen Teich gibt es immer noch. Das Mehrfamilienhaus, in dem ich gewohnt habe, ragt nicht mehr erhaben heraus. Stattdessen umstehen Baucontainer das Gebäude. "Das Gebäude ragte erhaben, inmitten einer Grünanlage, heraus. Vom nahe liegenden Teich waberten dunstige Nebelschwaden empor." (© Silke Boldt) Von den Nachbarn, deren Zusammenleben und Verhaltensmuster mich einst zu dem Krimi inspirierten, sind ein paar fortgezogen. Leider habe ich von den verbliebenen niemanden zu Hause angetroffen. Dennoch bin ich froh, mir die Zeit genommen zu haben, um nach einigen Jahren auf alten Pfaden zu gehen und den Spuren Heinrich Lists zu folgen. Einmal mehr stelle ich fest, wie schnell alles dem Wandel unterliegt und wie kurzlebig die Zeit ist. Aber mit den Umgestaltungen verändern wir uns selbst, und das ist auch gut so. "Zeit, die wir uns nehmen, ist Zeit, die uns etwas gibt." (Ernst Ferstl) (Click-to-Tweet) Neben Mahlow und Berlin habe ich Schwerin in einem Tagesausflug besucht. Eigentlich hatte ich mir noch Baden Württemberg als Urlaubsziel vorgenommen, aber dieses verschiebe ich auf einen anderen Zeitpunkt. Freudenstadt liegt eben nicht an der Ostsee, und letzten Endes ist die Entfernung unwichtig, um sich gut zu erholen.
13.07.2020
Silke schreibt
Keine Kommentare
Mein Urlaub rückt tatsächlich in greifbare Nähe. Anders als in den vergangenen Jahren weiß ich bislang nur die grobe Richtung der Reise. Meistenteils bleibe ich zu Hause. Den anderen Teil werde ich mit Spurensuche verbringen an jene Orte innerhalb Deutschlands, an denen ich einst gewohnt habe. Mit Sicherheit stöbere ich dort in den mir bekannten Buchläden. Ich komme eben an keinem vorbei und meistens geht das eine oder andere Buch in meinen Besitz über. Ich kenne mich. Anschließend fahre ich mit schwerem Gepäck heim. "Ein Buch passt besser in einen Rucksack als ein Fernseher." (Verfasser unbekannt) (Click-to-Tweet) In jedem Urlaub, ob In- oder Ausland, werfe ich wenigstens einen Blick in die örtlichen Buchläden.  Sie ziehen mich geradezu magisch an. Die meisten führen neben Büchern auch ein breites Sortiment an Mitbringseln, Andenken oder Grußkarten. Ich stöbere mit Vorliebe in den Andenkentischen. Normalerweise kaufe ich keine Bücher im Ausland. Aber in Knightstown/Irland konnte ich mich nicht bremsen. Der gemütliche Buchladen mit angrenzendem Café lud zum Stöbern und Verweilen ein. So landete James Patterson gleich mehrfach in meinem Koffer. In Budapest schlich ich begeistert um einen Bücherwagen. Er war mein persönlicher Renner. In Georgetown/Washington stöberte ich in dem kleinen Buchladen in der Bridge Street. In den USA einen solchen zu entdecken, ist schon abenteuerlich. Deshalb blieb er unvergessen. Der Harry Potter Shop am Flughafen London Gatwick ist ein MUSS für alle Fans. Hier gab es neben Büchern alles, was das magische Herz begehrte. Du siehst, auch im Urlaub war bisher kein Buchladen vor mir sicher. Jeder von ihnen war ein echtes Highlight und es gibt noch viele weitere zu entdecken. Die Zeit des Stöberns in einem Buchladen ist immer Zeit für dich. (Click-to-Tweet) Wie ist das bei dir? Bist du im Urlaub auf der Suche nach einem Buchladen? Oder entdeckst du den eher nebenbei? Gehst du achtlos an ihm vorüber? Egal ob In- oder Ausland, ich wünsche dir einen traumhaften Sommer mit vielen besonderen Momenten. An dieser Stelle lesen wir uns wieder in KW 33. Bis dahin bleib gesund und hab eine gute Zeit. Genieße die Stunden mit deinen Lieben sowie die Augenblicke mit Büchern oder stöbere einfach auf meiner Homepage Silke Boldt.
06.07.2020
Silke schreibt
Keine Kommentare
Ein Buch zu schreiben und es anschließend selbst zu publizieren, heißt: gewinnen oder verlieren. Egal wie das endet, es ist einen Versuch wert, und natürlich visiert man den Sieg an.  Mein erstes Buch - IM ZAUBER DER MADONNA - habe ich in die Welt geschickt und bin prompt einigen Anfänger-Fehlern im Selfpublishing aufgesessen. Noch einmal passiert mir das nicht. Im Gegensatz zu damals weiß ich heute, dass mein nächstes Buch neben all der Konkurrenz einen starken Auftritt hinlegen muss. Es hilft enorm, wenn man sich über ein paar Dinge im Klaren ist. "Was nicht auf einer einzigen Manuskriptseite zusammengefasst werden kann, ist weder durchdacht noch entscheidungsreif."  (Dwight D. Eisenhower) (Click-toTweet) 1. Fehler: Du glaubst, jemand da draußen wartet auf dein Buch.  Da irrst du dich gewaltig. Im Gewimmel der Veröffentlichungen ist dein Buch eines von sehr vielen pro Jahr. Dein Werk schwimmt mit dem Strom in der Masse. Da kannst du stolz sein, wie du willst. Nur, wenn es sich heraushebt, hat es vielleicht eine Chance. Tief in deinem Inneren weißt du um die Schwierigkeit, ein herausragendes Ranking zu erzielen. Das sollte dich nicht entmutigen. Matthias Matting von der Self-Publisher-Bibel hat Die sieben häufigsten Irrtümer im Selfpublishing veröffentlichender Autoren aufgelistet. Schreibe weiter, auch wenn (vorerst) niemand auf dein Werk wartet. Du tust es, weil es dir Spaß macht und du deine Träume zäh verfolgst. 2. Fehler: Du veröffentlichst dein Buch viel zu schnell, obendrein zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Diesen Fehler habe ich selbst gespürt. Nach gutem Zureden durch Freunde und Familie habe ich mein 1. Buch vorschnell veröffentlicht. Ich dachte, mein 2. Krimi folgt auf dem Fuße. Selbst für den 3. hatte ich bereits das Handlungsgerüst festgehalten. Wie schwierig sich mein Arbeiten gestaltete, habe ich in einem anderen Blogbeitrag festgehalten: Warum mein 2. Krimi mich selbst verfolgte, und wie ich damit umging. Im Nachhinein weiß ich, dieser Fehler warf mich und meine Motivation um Jahre zurück. 3. Fehler: Dein Buch wirkt nicht professionell. Cover, Titel, Klappentext, Preis - sei ehrlich, stimmt die Einheit? Kannst du die Kernaussage deines Buches in einem einzigen Satz wiedergeben? Es gibt einige Dinge, die man, erst recht als Selfpublisher, beachten muss. Natürlich passieren Fehler, gerade als Einsteiger, doch aus Fehlern zu lernen, ist die Grundvoraussetzung, damit es beim nächsten Mal besser klappt. Auch hierzu fand ich einen nützlichen Beitrag in der Self-Publisher-Bibel: Die sieben häufigsten Anfänger-Fehler im Selfpublishing 4. Fehler: Du übertreibst es mit Social Media. Aus eigener Erfahrung weiß ich, wenn du dich auf zu vielen Social Media Kanälen tummelst, bleibt kaum Zeit zum Schreiben. Natürlich macht das Spaß, hier ein Bild und dort ein Spruch und zwischendurch die Kommunikation mit einem Follower. Schwupp sind zwei Stunden um, in denen du doch schreiben wolltest. Am Ende ärgerst du dich über dich selbst, die verplemperte Zeit, im schlimmsten Fall sinkt deine Motivation. Ich habe die Reißleine gezogen und meine Präsenz genau überdacht. Neben Social Media halten dich weitere Störfaktoren vom Schreiben ab - wenn du es zulässt. Lies mal: Die Wahrheit über 6 Gründe und mehr, die mich vom Schreiben ablenken. 5. Fehler: Du nimmst 1* Rezensionen als persönliche Kränkung wahr. Ja, wenn du dein Buch der Öffentlichkeit preisgibst, machst du dich angreifbar. "Schreiben ist gefährlich, weil man nicht sicher sein kann, dass die eigenen Worte so gelesen werden, wie man sie gemeint hat."  (Verfasser unbekannt) (Click-toTweet) Da gibt es nette Äußerungen und solche, die dein Werk zerreißen und dir als Autor Unfähigkeit bescheinigen. Das tut weh, aber er/sie darf seine/ihre Meinung frei äußern, selbst wenn du sie ungerechtfertigt findest. Es ist ein Lernprozess - mal länger, mal kürzer - damit umzugehen. Das Schlimmste ist, wenn dich so eine Kritik entmutigt weiter zu schreiben, du gar alles infrage stellst.  Das Literaturcafe gibt nützliche Tipps zum Umgang mit Kritik und Kritikern.  Arbeite an deiner Profession und gib sie nicht auf, nur wegen eines negativen Kommentars.  Es liegt an dir, dich mit einem erstklassigen Werk ins Gedächtnis der LeserInnen zu schreiben. Auch Autoreninterviews: Autoreninterview mit Silke und Zeitungsmeldungen: Was die Presse über mich und meinen Krimi berichtete und Mein Buch und ich in der Zeitung helfen dir, nachhaltig in Erinnerung zu bleiben. Ich wünsche dir maximale Erfolge bei der Verwirklichung deines Traumes und hoffe, eines Tages dein Buch lesen zu dürfen. Ich freue mich darauf. 
Das 1. Halbjahr 2020 nähert sich dem Ende, Zeit für eine Lese-Zwischenbilanz. Bisher habe ich 39 Bücher gelesen. Wie immer zog sich mein Leseinteresse quer durch die Genre. 1. Thriller: 11 / Erotic Thriller: 1 / Krimi: 2 2. Frauen/Drama: 8 3. Gesellschaftsroman: 6 Die übrigen 11 Bücher verteilten sich auf die Genre: Jugend/Fantasy, Liebe, History, Urban Fantasy und Kurzgeschichten. Meine 5 seitenstärksten Buchexemplare: 1140 Seiten - Bis ich dich finde von John Irving 1022 Seiten - Harry Potter und der Orden des Phönix von J. K. Rowling   767 Seiten - Harry Potter und der Feuerkelch von J. K. Rowling   624 Seiten - Tage des Sturms von Iny Lorentz   621 Seiten - Das Kreidekreuz von Ulrike Schweikert Meine 5* Lese-Favoriten: Die Landkarte der Liebe von Lucy Clarke Those Girls - Was dich nicht tötet von Chevy Stevens Harry Potter und der Feuerkelch von Joanne K. Rowling Ein ganzes halbes Jahr von Jojo Moyes Tage des Sturms von Iny Lorentz Aus meinem Bücherregal aussortiert: Sirenengesang. Die Spuren schrecken von Karl Heinz Berger Neben den Favoriten möchte ich euch meine größten Überraschungen nicht vorenthalten: Das Leuchten in mir von Grégoire Delacourt -  Den großartigen psychologischen Spannungsroman habe ich verschlungen. Die bewegende Story ist eine Hommage an das Leben. Der Autor war mir bisher nicht geläufig. Ich werde nach weiteren Titeln von Delacourt Ausschau halten. Das Porzellanmädchen von Max Bentow -  Der Thriller besticht mit einer dichten, unheimlichen Atmosphäre. Bentow schuf eine raffinierte Buch-in-Buch-Geschichte. Manchmal schienen beide miteinander zu verschmelzen - absolut lesenswert. Bis ich dich finde von John Irving -  Das komplexe Werk zeichnet tiefgründig die Suche eines Sohnes nach seinem Vater. Das Ringen, das Leben von Prostituierten, Freundschaft, Sex, sexuelle Vorlieben, eine gestohlene Kindheit und Erinnerungen bilden den Kern der Geschichte - ein Meisterwerk Irvings. Und wie sind die Aussichten auf kommende Lesewunder? Derzeit lese ich : Dornenmädchen von Karen Rose. Oben auf meinem SuB liegt: Im Kreis des Wolfs von Nicholas Evans. Was ich danach lese, wird sich zeigen. Meine Neugier auf Bücher ist jedoch unersättlich. "Ein Verstand braucht Bücher, wie ein Schwert den Schleifstein." (Syrio Forel) (Click-to-Tweet) Auf jeden Fall geht es spannend in das 2. Lesehalbjahr 2020 📚 Ich freue mich darauf, in neuen Büchern zu versinken 😉 Wie viele Bücher hast du im 1. Halbjahr 2020 gelesen? Welche sind deine Favoriten?
22.06.2020
Silke schreibt
Keine Kommentare
Mit all meinen Büchern, die ich gekauft oder geschenkt bekommen habe, gehe ich pfleglich um. Ich behandele sie wie Schätze, denn genau das sind sie auch. Sie tragen Geheimnisse in sich, die ich ergründen will. Für mich ist ein Buch besonders wertvoll, wenn es nach dem Lesen noch in einem tadellosen Zustand ist. Daher verleihe ich schon lange keine Bücher mehr, weil ich sie entweder ramponiert, beschmiert oder gar nicht zurückbekommen habe. Ich mag es zudem nicht, wenn Eselsohren als Lesezeichen gesetzt werden. Besondere Textstellen markiere ich mit farbigen, selbstklebenden Zettelchen. Es gibt einige Exemplare, die bunt gemustert daherkommen.  Einen interessanten Beitrag Über den Umgang mit Büchern habe ich beim Kaffeehausbesitzer gefunden. In seinen persönlichen Gebräuchen, Ritualen und Marotten habe ich die meinen weitgehend wiedergefunden. Natürlich besitze ich auch Bücher, die Kaffeeflecken aufweisen, eingerissen oder zerknickt sind, woran ich  aber vollkommen unschuldig bin. Entweder sind es abgelegte Exemplare aus der Kramkiste, die ich irgendwann einmal herausgefischt habe, Erbstücke oder überlassene Werke. Bis auf die Tatsache, dass die Bücher älter aussehen als sie sind, stören mich die Flecken, Eselsohren und Knicke nicht beim Lesen, Hauptsache ein Buch ist überhaupt lesbar. Doch wird mir allein beim Anblick schwer ums Herz, weil ich nicht verstehe, wie man Bücher derart zurichten kann. Vielleicht sind es für manche nur Äußerlichkeiten, ich denke jedoch, hier wurde etwas zerstört, das irreparabel ist. Schade.  "A book is a magic portal to another dimension." (Verfasser unbekannt) (Click-to-Tweet) Der pflegliche Umgang mit Büchern erhält und steigert für mich selbstverständlich dessen Wert. Diese zwei geschundenen Exemplare besitze ich schon viele Jahre. Sie stehen zwar nicht in der ersten Reihe meines Bücherregals, sind jedoch inhaltliche Juwelen und daher besonders wertvoll für mich. Der schwarze Traum von Richard Wright zeichnet eine dramatische Darstellung der Rassenkonflikte in den Südstaaten der USA in den 1950-ger Jahren. Lebenslänglich von Marcus Clarke thematisiert die Verbannung eines Sträflings und seine Leidenszeit in einer Strafkolonie. Obwohl beide Exemplare äußerlich zu wünschen übrig lassen, habe ich mich bisher nicht von ihnen getrennt und tue dies auch zukünftig nicht. Es gibt eben Bücher, die sind einem ans Herz gewachsen, weil ihr inhaltlicher Wert den miserablen Zustand vergessen lässt.  Übrigens verfahre ich mit Sachbüchern anders. Da werden schon mal Stellen im Buch direkt markiert oder unterstrichen. Notizen allerdings vermerke ich immer auf einem Extrablatt - jeder nach seiner Fasson. Wie ist das bei dir? Besitzt du Bücher, die nicht besonders ansehnlich, jedoch wertvoll für dich sind? Steigt der Wert eines Buches für dich durch Lesespuren? Oder mindern diese eher den Wert?
15.06.2020
Silke schreibt
Keine Kommentare
Was gibt es Neues auf meiner Homepage? Macht das Sinn für eine (angehende) Autorin neben dem Blog eine Website zu betreiben? Unbedingt. Warum? Weil ich breiter aufgestellt bin, um meine Bücher & Projekte bekannt zu machen. Weil ich mich auf der Homepage als Autorin präsentiere. Weil die Homepage eine weitere Möglichkeit ist, mit meinen Lesern in Kontakt zu treten. Weil andere Autoren mit ihren Websites - Moa Graven -  Annie Stone - Aikaterini Maria Schlösser - mich inspirieren.  Weil ich aufzeigen möchte, wer die Autorin Silke Boldt ist. Weil ich euch Einblicke in meine Arbeit geben möchte und diese gern mit euch teile. Es ließen sich noch ein paar weitere Gründe nennen, doch will ich es bei den genannten belassen. Ich habe einige Überlegungen angestellt, um meine Homepage ansprechender zu gestalten. Ein paar Fragen haben mir bei der Entscheidungsfindung geholfen. Wen will ich erreichen? Welche Inhalte können für Leser interessant sein? Worum soll es vordergründig gehen? Wie setze ich meine Vorstellungen am besten um? Ganz klar - auf der Homepage Silke Boldt steht die Autorin im Fokus, hingegen der Blog Silke schreibt  auch die Leserin präsentiert.  Neben Schreibtipps, den Einblicken in mein Autorenleben sowie der Schreibwerkstatt findet ihr motivierende Bilder (alles eigene) mit Zitaten unterlegt. Tendenziell tausche ich diese mit Zitaten aus meinen Büchern aus. Ich stehe hier noch ganz am Anfang. "Der Anfang ist die Hälfte des Ganzen." (Aristoteles) (Click-to-Tweet) Ein bisschen Kopfzerbrechen hat mir die Darstellung meines Krimis und der laufenden Projekte gemacht. Ich wollte vor Veröffentlichung meiner Manuskripte nicht die Spannung vorwegnehmen, aber auch meinen Krimi  Im Zauber der Madonna nicht allein stehenlassen. Er hätte sich einsam gefühlt😀. Mit dem Mittelweg bin ich vorerst zufrieden und hoffe, in euch die Vorfreude auf meine künftigen Bücher zu wecken. Sinn meiner Logbücher sind, wie der Name es sagt, aktuelle Eintragungen und Ereignisse. Sie geben Auskunft über den Status der Bearbeitungen. Bis auf List 3, an dem ich gerade schreibe, warten die anderen Manuskripte auf die endgültige Überarbeitung - wenn ich denn mal aus den Puschen komme. Wie ich das im Einzelnen darstelle, überlege ich mir noch. Irgendwann stehen anstelle der Logbücher die veröffentlichten Bücher 📚 "Die meisten großen Taten,  die meisten großen Gedanken haben einen belächelnswerten Anfang." (Albert Camus) (Click-to-Tweet) Also stöbert einfach auf meiner Homepage Silke Boldt. Ich freue mich, wenn ihr euch für meine Projekte interessiert. Dadurch fühle ich mich bestätigt, meinen Weg weiterzugehen, obwohl es nicht immer leicht ist, in dem Gewirr der vielen Bücher und Autoren durchzuhalten. Selbst nach all den Jahren ist das Ziel völlig klar. "Nur wer sein Ziel kennt, findet den Weg." (Laozi) (Click-to-Tweet) Lieben Dank an alle, die unermüdlich an mich glauben! Ihr gebt mir Rückhalt, wenn ich doch mal vom Weg abkomme oder wieder am Trödeln bin 😍 
08.06.2020
Silke schreibt
Keine Kommentare
Ja, es gibt sie wirklich, diese Überraschungen im Alltag, die einen unerwartet treffen und bereichern. In meinem Fall bereicherte mich völlig unerwartet das Buch Wie ein einziger Tag von Nicholas Sparks. Genau genommen entwickelte es sich sogar zu meinem persönlichen Renner. Das Mängelexemplar hatte ich einst aus einer Kiste der ausrangierten Bücher meiner ortsansässigen Bibliothek hervorgezogen. Es fehlten keine Seiten und war nicht eingerissen. Die wenigen knappen Randbemerkungen störten mich nicht. Bis zu jenem Tag vor einigen Jahren besaß ich kein einziges Buch von Sparks in meinem Bücherregal, obwohl ich bereits von dem Autor gehört hatte. Heute ist er mit zehn Werken in meiner hauseigenen Bibliothek vertreten. Wie ein einziger Tag gehört zu den besonderen Büchern in meinem Bücherregal. Warum? Ich erinnere mich noch genau an den Beginn meiner Liebe zu diesem Werk. Unmittelbar nachdem ich damals das Buch mitgenommen hatte, begann ich zu lesen und las und las ... dieses Buch gleich zwei Mal hintereinander. Der Schreibstil des Autoren, eine Rahmenhandlung und eine innere Geschichte, hatte mich auf Anhieb gefesselt. Zunächst las ich das Buch in einem Stück. Beim zweiten Mal las ich die Rahmenhandlung und die innere Geschichte nacheinander getrennt. Jede Erzählung für sich hatte einen besonderen Reiz, beide zusammen überraschten mich. Das hatte ich nicht erwartet. Bis heute ist es das einzige Buch, welches ich tatsächlich gleich zwei Mal hintereinander gelesen habe. Mit gefühlvollen Worten zeichnet der Autor das Bild der wahren, ewig haltenden Liebe, nicht zuletzt durch solche Textstellen: "Ich bin jung und stark, und mein Herz ist voller Leidenschaft; ich werde die Tür aufbrechen und sie auf den Armen ins Paradies tragen. Wem will ich etwas vormachen? Ich bin ein törichter, alter Mann, der verliebt ist, ein Träumer, der von nichts anderem träumt, als Allie vorzulesen und sie, wann immer es geht, in den Armen zu halten." (Zitat Buch S. 202) Ach ja, es ist ein Roman für's Herz, ein wirklicher Lesetraum zwischen Romantik und Tragödie und dem Glauben an ein Wunder. "Das Wunderbarste an den Wundern ist, dass sie manchmal wirklich geschehen."  (Gilbert Keith Chesterton) (Click-to-Tweet) Gelegentlich greife ich ins Bücherregal und vertiefe den bleibenden Eindruck, welches das Buch einst hinterließ. Dann verliere ich mich in der Erinnerung und denke daran, wie alles begann. Wenn dich ein Buch unerwartet bereichert, halte es fest und lasse es nie wieder los 📙 Hast du so eine Überraschung schon erlebt? Wenn ja, wie heißt das Buch, und wie hast du es entdeckt?
25.05.2020
Silke schreibt
Keine Kommentare
Die Aussichten auf den Urlaub sind in diesem Jahr anders. Lang gehegte Wünsche müssen verlegt oder gar begraben werden. Von einigen Leuten hat man den Eindruck, sie würden nur von Urlaub zu Urlaub leben. Mir persönlich wäre das zu wenig. Es gibt mehr, als nur diese paar freien Tage im Jahr. Ich lege großen Wert darauf, auch die riesige Lücke zwischen den Urlauben mit Leben und Glück zu füllen. "Viele Menschen versäumen das kleine Glück, während sie auf das Große vergebens warten." (Pearl S. Buck) (Click to-Tweet) Natürlich drängt einen alles nach draußen, jetzt in dieser Zeit, in der die Tage länger und auch wärmer werden. Aber, warum in die Ferne schweifen, wenn es 1. so wie so nicht möglich ist und 2. man seinen Lieblingsbeschäftigungen wie schreiben, lesen und und und ...😀 ganz in der Nähe nachkommen kann. Kennst du schon (M)Eine sommerliche Reise an meine Lieblings-Lese-Orte? An diesen Orten lässt sich vorzüglich abschalten. Hier kannst du deine Seele baumeln lassen. Manchmal genügen auch nur ein paar Stunden in der Stille, um zur Ruhe zu kommen. Ich selbst habe noch keine Vorstellung davon, was dieses Jahr im Sommerurlaub ansteht. Irgendwie ist der angesichts der Gesamtsituation aus dem Fokus gerückt.  Ich habe das Glück, dort zu leben, wo andere Urlaub machen. Die Ostsee ist immer eine Reise wert, und vielleicht oder nur deshalb werde ich endlich mal wieder meine Zeit in der heimischen Gegend verbringen. Mal sehen, wohin der Wind mich treibt.  Einmal Meer ... immer Meer 🌊💙 "Der Sinn des Reisens besteht darin, die Vorstellungen mit der Wirklichkeit auszugleichen, und anstatt zu denken, wie die Dinge sein könnten, sie so zu sehen, wie sie sind." (Samuel Johnson) (Click-to-Tweet) Wo geht für dich diesen Sommer oder bereits zu Pfingsten die Reise hin? Ich wünsche dir jedenfalls ein paar unvergessliche Feiertage.
18.05.2020
Silke schreibt
2 Kommentare
Es gibt einige Klassiker, die ich gelesen habe. In besonderer Erinnerung sind mir dabei die Werke von Victor Hugo Der Glöckner von Notre-Dame oder Die Elenden (Teil 1 bis 3), welche auch alle erfolgreich verfilmt wurden. Auch Thomas Manns Buddenbrooks, Charlotte Brontës Jane Eyre sowie Margaret Michells Vom Winde verweht habe ich gern gelesen. Die Abenteuer des Tom Sawyer & Huckleberry Finn habe ich als Kind geliebt und auch später immer wieder hervorgeholt. Es gibt noch ein paar weitere Klassiker, die es zu lesen lohnt. Einer sollte nicht unerwähnt bleiben, denn dieser Klassiker ist mein persönlicher Favorit. Wer kennt QUO VADIS von Henryk Sienkiewicz? Dieses Buch habe ich verschlungen, wenn es auch nicht immer einfach zu lesen war. Die Szene des brennenden Roms spult sich wieder lebendig vor meinem geistigen Auge ab, wenn ich nur an das Werk denke. Dabei ist es schon einige Zeit, dass ich es gelesen habe. Der Autor hat das schwierige Thema der Christenverfolgung fesselnd und anschaulich erzählt. "Daneben sind die Hauptpersonen so lebensnah gezeichnet, dass sie sich vor dem historischen Hintergrund wirksam abheben und echte Anteilnahme erwecken. - Quo Vadis gehört zu dem Bestand an klassischen Hausbüchern, die jeder lesen und besitzen sollte." (Quelle Klappentext) Vielleicht sollte ich es mal wieder lesen ... wenn es da nicht die vielen, vielen anderen Bücher gäbe. Jedenfalls wartet mit Stolz und Vorurteil von Jane Austen ein weiterer Klassiker auf meinem SuB.  Welcher Klassiker ist dein Favorit? Warum? Was zeichnet das Werk aus und macht es besonders?
11.05.2020
Silke schreibt
Keine Kommentare
Der Autorenblogger und Schriftsteller Sven Hensel hatte vor einiger Zeit eine tolle Aktion ins Leben gerufen - #Autorinnenzeit. Deren Aktualität hat nicht abgenommen, im Gegenteil, Autorinnen sollte wesentlich mehr Beachtung im Literaturbereich geschenkt werden. Die Aktion #Autorinnenzeit ist zwar längst ausgelaufen, doch Autorinnen weiterhin in den Focus der sozialen Netzwerke zu rücken, ist auch mein persönliches Anliegen. So nehme ich den Anstoß zur Überlegung auf und weise in loser Folge explizit auf das Buch/die Bücher einer Autorin aus meinem Bücherregal hin. Die Reihenfolge der Publikationen entsprechen keiner Wertung. Auch verzichte ich auf die Veröffentlichung von Rezensionen. Diese sind in meiner persönlichen Online-Bibliothek abgelegt. Es gibt ein Buch, welches mir sehr nah ging. Es ist für mich eines der besten persönlichen Entdeckungen der letzten Monate - Ein ganzes halbes Jahr von Jojo Moyes. Beim Lesen des Buches sind meine Gefühle emotionale Achterbahn gefahren. Wie hat die Autorin das geschafft? Ich erkläre das mit der einfühlsamen Geschichte dieses Romans, die traurig und zugleich komisch erzählt wird und den Leser nachdenklich zurücklässt.  Kurzer Inhalt: Es ist die Liebesgeschichte zweier verschiedener Menschen, die Lovestory von Louisa und Will. Louisa Clark, etwas schräg im Modegeschmack, verliert ihren Job in einem kleinen Café. Sie fällt in ein tiefes Loch, das ihr Freund Patrick nicht ausfüllen kann. Ihre Jobsuche leitet sie zu Will. Will Traynor führt seit seinem Unfall ein komplett anderes Leben, das er so nicht möchte. Er ist stets auf die Hilfe anderer angewiesen, denn Will sitzt im Rollstuhl. Ab dem Tag, an dem sich die beiden das erste Mal begegnen, ändert sich für sie alles. Die Story wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Dadurch kann man die Entwicklung der Charaktere wunderbar nachvollziehen. Moyes hat es geschafft, den Protagonisten viel Authentizität zu verleihen. Als Leser fühlt man sich ganz nah bei ihnen, ihren Gefühlen und Beweggründen für die eine oder andere Handlung.  Im Gegensatz zu dem traurigen Grundtenor des Werkes stehen die spritzigen, zum Teil komisch anmutenden Dialoge zwischen den Hauptfiguren. Ich habe ihren Umgang miteinander, vom Fremdsein bis zu ihrer Vertrautheit sehr genossen.  Das schwierige Thema dieses Buches - ich schreibe an dieser Stelle nicht worum es geht, um die Spannung für euch aufrecht zu erhalten - hat die Autorin ausgezeichnet recherchiert und stilistisch so verpackt, dass ein mächtiger Lesesog den Leser fesselt. Das Ende des Buches ist der Höhepunkt eines atemlosen Auf und Ab, und auf einmal weißt du, warum das Buch dich so begeistert, aber auch gleichzeitig zum Weinen bringt. "Die größten Menschen sind jene, die anderen Hoffnung geben können." (Jean Jaurès) (Click-to-Tweet) Natürlich kann eine solche Gefühlsregung nicht abrupt enden. Darum freue ich mich auf die Fortsetzung der Geschichte - Ein ganz neues Leben von Jojo Moyes wartet bereits auf meinem SuB. Welches Buch hat bei dir eine emotionale Achterbahn ausgelöst? Warum? 📚

Mein Lesestatus

Zurück zu dir

Seite 140//318 (44 %)
Fortsetzung von Solange du da bist